50er Jahre

Vereinsgründung 1957

An einem Klingeldienstag beginnt, wie in Beckum so vieles, auch die Geschichte des Fanfarenzuges Weiß-Rot. Am 5.März 1957 wurde in der Gaststätte „Nordpol“ von Heinrich Dormann (Stadtprinz 1956), Heinz Nienkemper (Präsident der KG „Na, da wären wir ja wieder“), Hermann Funcke, Karl Mikula, Joh.Silberberg und Anton Schulte der Fanfarenzug Weiß-Rot gegründet. Die Anwesenden stellten fest das bereits 9 Fanfaren vorhanden waren. Es meldeten sich sofort Freunde und Gönner die ein Instrument, sei es eine Trommel oder eine Fanfare, stiften wollten. Des weiterem wurden nach kurzer Verhandlung und sachverständigen Äußerungen Hermann Funke und Hännes Silberberg, die schon in der Vorkriegszeit aktive Bläser in einem Fanfarenzug waren, mit der Aufstellung des Fanfarenzuges beauftragt. Nach ersten Überlegungen sollte der Fanfarenzug, der Prinzengarde Rot-Weiß der Dachgesellschaft angeschlossen werden. Im Mai 1957 wurde aber der Fanfarenzug als eigenständige Gruppe der Beckumer Karnevalsgesellschaft “Na, da wären wir ja wieder“ aufgestellt. Auf der 1. Versammlung, die von Hermann Funcke einberufen wurde, legte man den Grundstein für den Fanfarenzug. Auf der darauf folgenden 2. Sitzung wurde Hermann Funcke zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die ersten Übungsabende wurden in der Gaststätte Schäfer unter der Leitung des Spielmannzugführers Willi Dümpel abgehalten. Die Gaststätte Schäfer sollte auch für die nächsten 10Jahre das Vereinslokal und des Übungsort für den Fanfarenzug sein. Nach sehr kurzer Zeit trat der Fanfarenzug Weiß-Rot erstmals in der Öffentlichkeit auf. Unter der Leitung von Georg Philliper spielte der Musikzug bei dem Jubiläum der Turner am 21.September 1957. Auch die weiteren Ausbildungs- und Übungsabende wurden von Georg Philliper geleitet.

Der zweite Auftritt war am 11.11.1957. Nach harten Übungsabenden konnten die „Weiß-Roten“ beim Auftakt der Karnevalssession 1957 mitwirken. Ihm folgte ein Auftritt bei der Brauerei Isenbeck, welche zu Werbespielen und zu einer Brauereibesichtigung eingeladen hatte. An diesem Abend übernahm Carola Ellinghaus die Patenschaft für die erste Fanfare. In der Karnevalssession 1958 mischte der Zug wieder kräftig mit und erfreute sich immer größerer Beliebtheit, wobei die Zahl der Musiker ebenfalls ständig stieg. Der 5.Oktober 1958 war ein aufregender Tag, hier nahm der Fanfarenzug Weiß-Rot erstmals an einem Wettstreit teil. Es ging um den Wanderpokal der Stadt Bochum. Den Sieg dieses Pokals errang das Fanfarencorps Neheim-Hüsten. Die Beckumer hatten sich gut und tapfer geschlagen, konnten aber keinen der vorderen Plätze belegen. In Solingen-Wald belegte der Fanfarenzug im Mai 1959 bei einem Wettstreit einen beachtlichen 5. Platz. Für eine so kurze Zeit ein großer Erfolg.

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